Staatsschulden Österreich
.910
EUR
.362
Tausend
.501
Millionen
322
Milliarden

Die Verschuldung der Republik Österreich beträgt per 18.04.2021 21:58 insgesamt* EUR 322.501.362.911

Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung je Staatsbürger von EUR 43.460

bzw. aufgeteilt auf alle Erwerbstätigen, je Erwerbstätigen EUR 74.218

Dieser Kredit kostet den Staat jährlich Zinsen von EUR 5.003.279.448

bzw. je Bürger (je Erwerbstätigen) jährlich EUR 674 (1.151)

CORONAVIRUS-SHUTDOWN

+++ Anekdote zum Mietendeckel: Eine kleine Anekdote zum Mietendeckel, da mit der Aufhebung auf Twitter ein Klassenkampf entfacht ist:

Keynesianer: Druckt mehr Geld, um alle Probleme zu lösen!
Politiker: Ok, großartig.
Freier Markt: Preise und Mieten steigen
Sozialist: Mieten einfrieren #Mietendeckel
Gericht: Mietendeckel ist verfassungswidrig
Twitter: Demo!

+++ Berliner Mietendeckel gekippt: Das deutsche Bundesverfassungsgericht hat einstimmig die zuvor von der Berliner Stadtregierung eingeführte umstrittene Mietobergrenze für den frei finanzierten Wohnraum als nichtig und verfassungswidrig erklärt.

Der Staat darf unserer Meinung nach nicht gleichzeitig die Inflation von Immobilien durch eine massive Geldmengen-Ausweitung und Nullzins-Politik anheizen und darauffolgend Mietpreise von markt-finanzierten Wohnungen künstlich einfrieren.

Alternative zu einem Mietendeckel wäre bei steigenden Bevölkerungszahlen nachhaltig in gemeinnützigen Wohnraum zu investieren, Anreize für den Bau und Erwerb von Wohnraum zur Eigennutzung zu schaffen. Aber die wichtigste Maßnahme für langfristig leistbare Wohnungen bleibt, eine erfolgreiche (nicht heruntergefahrene) Wirtschaft und die Staatsverschuldung unter Kontrolle zu halten.

+++ Der lange Weg zum Eigentum für junge Menschen: Konsequenz von ungedeckten Corona-Subventionen und steigenden Staatsschulden — Wohnungen werden für junge Menschen zunehmend unleistbar (auch schon vor Corona). Ungedeckte Subventionen, eine steigende Staatsverschuldung und Geldmenge führen zu einer Preissteigerung von Assets, Gütern und Dienstleistungen, die nicht so einfach vermehrt werden können. Inflationsentwicklung im Auge behalten.

+++ Kostenobergrenze von 200 Millionen bei Impfstoffen? Österreich braucht als 14. reichstes Land der Erde (BIP pro Einwohner) den besten Impfstoff der Welt, nicht den billigsten oder schlechtesten. Eine Woche mehr Lockdown, mehr Tote, mehr Tests, mehr Corona-Subventionen kosten das x-fache des Impfstoffs. Eine Dosis von BioNTech/Pfizer kostet lediglich 12 Euro laut Kurier, der von Moderna 18 Dollar. Das sollten wir uns leisten können, wenn man bedenkt, dass jeder PCR-Test mehr kostet als 2 Impfstoffdosen.

+++ 200 Millionen Euro Deckel für Impfstoffe? Wenn wir die Wahl hätten, 200 Millionen Euro für zusätzliche Impfstoffe oder Regierungsinserate zu investieren, würden wir uns für die Impfstoffe entscheiden. Prioritäten.

+++ Coronavirus-Referenzen

[1] Complexity Science Hub Vienna: Intensivbetten-Kapazität reicht noch 14 Tage (12.03.2020)
[2] Complexity Science Hub Vienna: Kapazitäten bei Spitalsbetten
[3] Addendum: Österreich hat 2500 Intensivbetten, davon sind 80% belegt!
[4] Tomas Pueya: Coronavirus: Warum du jetzt handeln musst!
[5] Tomas Pueya: Coronavirus: Der Hammer und der Tanz [Deutsche Fassung]
[6] Washington Post: Outbreak-Computersimulation und wie man die Kurve abflachen kann
[7] Johns Hopkins: Coronavirus COVID-19 Tracker
[8] Wikipedia: COVID-19 Fallzahlen, Ausbreitung und Todesrate in Österreich
[9] Studie zu Hydroxychloroquine und Azithromycin als mögliches Medikament gegen COVID-19
(Hydroxychlorequine hat sich als unwirksam gegen COVID herausgestellt)
[10] Roland Alton: Corona: Ohne Stichproben tappen wir im Dunkeln
[11] Dr. Gunter Frank: Wenn der Elefant aus Angst vor der Katze die Klippe hinunterspringt
[12] Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin: COVID-19: Wo ist die Evidenz?
[13] AGES: Amtliches Dashboard COVID19
[14] 3Blue1Brown: Simulating an epidemic (Video)
[15] maiLab: Corona geht gerade erst los (Video)
[16] SORA: Erste repräsentative Stichprobe [Dunkelziffer vielleicht 3x größer, Ergebnis aber nicht belastbar]
[17] Dr. Ioannidis: Antikörper-Studie Santa Clara, Kalifornien (Video)
[18] Financial Times: Coronavirus-Statistiken (Übersterblichkeit)
[19] CSH: Corona-Ampel Österreich
[20] ECDC: Offizielle COVID-19-Zahlen der Europäischen Union und UK
[21] Offizielle Corona-Ampel der Bundesregierung
[22] Dashboard zur Corona-Schutzimpfung in Österreich

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Schuldenstände der letzten Jahre

ESVG 2010
JahrStaatsschulden 4. Quartal% BIP
2020EUR315.160.000.00083,9%
2019EUR280.340.000.00070,5%
2018EUR285.318.000.00074,0%
2017EUR289.873.000.00078,5%
2016EUR296.244.000.00082,8%
2015EUR292.265.000.00084,9%
2014EUR280.001.000.00084,0%
2013EUR263.229.000.00081,3%
2012EUR261.041.000.00081,9%
2011EUR255.684.000.00082,4%
2010EUR244.697.000.00082,7%
2009EUR230.015.000.00079,9%
2008EUR201.810.000.00068,7%
2007EUR184.675.000.00065,0%
2006EUR180.270.000.00067,3%
2005EUR174.403.000.00068,6%
2004EUR157.985.000.00065,2%
2003EUR152.688.000.00065,9%
2002EUR151.296.000.00066,7%
2001EUR147.154.000.00066,7%
2000EUR141.246.000.00066,1%
1995EUR120.660.000.00068,3%
1990EUR76.518.000.00056,2%
1980EUR27.002.000.00035,3%
1970**EUR3.421.000.00012,5%
** Finanzschuld des Bundes 1970

Hinweis: Nachträgliche Änderung der Zahlen aufgrund von Korrekturen oder methodischer Neuberechnung der Staatsschulden und des BIP möglich. Es handelt sich hierbei um eine Momentaufnahme der offiziell veröffentlichten Daten. Zum Vergleich nach ESVG 1995.

Quelle

Österreichische Nationalbank
* Prognose der minimalen Gesamtverschuldung (Bund, Länder, Gemeinden, Versicherungsträger) basierend auf den gemäß Maastricht gemeldeten Kennzahlen. Ausgelagerte Schulden (ÖBB, ASFINAG, BIG, HETA/KA Finanz etc.) aber exklusive Haftungen (Landeshaftungen, Rettungsschirme, ESM etc.) sollten laut ESVG 2010 großteils berücksichtigt sein. Stand: März 2021

Impressum

Medieninhaber: DI Viktor Krammer 1070 Wien
Grundlegende Richtung: Information über die Budgetpolitik der Republik Österreich

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