Die Verschuldung der Republik Österreich beträgt per 27.04.2026 12:35 insgesamt* EUR
425.010.166.188
Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung je Staatsbürger von
EUR 57.421
bzw. aufgeteilt auf alle Erwerbstätigen, je Erwerbstätigen
EUR 95.747
Dieser Kredit kostet den Staat jährlich Zinsen von
EUR
8.564.068.466
bzw. je Bürger (je Erwerbstätigen) jährlich
EUR
1.157 (1.929)
Staatsschulden Ticker
Das Budgetdefizit 2025 betrug 21,5 Milliarden Euro oder 4,2% des BIP (PDF)
+++ Das Budgetdefizit 2025 betrug 21,5 Milliarden Euro oder 4,2% des BIP (PDF): Österreich hat 2025 etwas besser abgeschnitten als noch vor Kurzem prognostiziert. Statt 4,5% des BIP beträgt das gesamtstaatliche Defizit 4,2%. Der Bund schnitt etwas besser ab als erwartet, dafür stieg das Defizit bei den Ländern. Die Schuldenstand betrug laut vorläufigem Abschluss Ende 2025 418,1 Milliarden Euro und steigt damit auf 81,5% des BIP.
Staatsquote 2025 auf 55,3% gestiegen
+++ Staatsquote 2025 auf 55,3% gestiegen: Die Abgabenquote (Steuern und Abgaben) betrug letztes Jahr 44,3%. Neue Statistik zur Staats- und Abgabenquote auf staatsschulden.at. Die Staatsquote gibt das Verhältnis aller Staatsausgaben zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) an und umfasst auch Sozial-, Krankenversicherungs- und Pensionsausgaben. Intuitiv misst die Staatsquote daher, wie viel Geld einer Volkswirtschaft durch den Staat fließt und gibt damit auch einen Grad der Umverteilung an. Eine hohe Staatsquote bedeutet, dass der Staat nicht nur unbedingt viel ausgibt, sondern auch umverteilt. Steigende Staatsschulden erhöhen ebenfalls die Staatsquote, während dieser Effekt in die Abgabenquote nicht einfließt. Der Staat kann durch Verschuldung mehr ausgeben als einnehmen. Staats- und Abgabenquote im Auge behalten.
Angepasster Warenkorb für die Inflationsberechnung VPI 2026 [PDF]
+++ Angepasster Warenkorb für die Inflationsberechnung VPI 2026 [PDF]: Die Gewichtungen des Warenkorbs für die Inflationsberechnung (Verbraucherpreisindex) werden alle fünf Jahre von der Statistik Austria angepasst, um dem veränderten Konsumverhalten Rechnung zu tragen.
Wenn ein Produkt oder eine Dienstleistung zum Beispiel erheblich teurer wird und in Folge weniger konsumiert wird, fließt diese Teuerung dann geringer in die Inflationsberechnung ein.
Die Unterschiede zu 2021 fallen in der Praxis aber nicht so stark ins Gewicht, wie man das vermuten würde. Verglichen mit 2021 wurde das Gewicht für Wohnen und Energie um 2,2% von 18,7% auf 20,9% erhöht, Lebensmittel um 0,5% auf 11,8%, während das Gewicht für die Gastronomie um circa 1% auf 11,4% sank. Die drittgrößte Gewichtsänderung betrifft Information und Kommunikation, dessen Anteil ebenfalls um circa 1% reduziert wurde.
Die individuelle, gefühlte Inflation kann sich von der VPI-Kennzahl jedoch deutlich unterscheiden, je nachdem, wie stark man von den einzelnen Bereichen persönlich betroffen ist. Inflation und Staatsschulden im Auge behalten.
Warum die EU im Bereich Künstliche Intelligenz zurückfällt und KI-Startups die EU verlassen
+++ Warum die EU im Bereich Künstliche Intelligenz zurückfällt und KI-Startups die EU verlassen: Der österreichische Software-Entwickler und Gründer von OpenClaw, Peter Steinberger, nimmt nach seinem ZIB2-Interview auf X Stellung, warum er bzw. so viele europäische KI und IT-Startups in die USA gehen. Überregulierung und das Mindset sind das Problem. In der EU sehe man eher die Probleme und Risiken von neuen Entwicklungen, während man in den USA enthusiastischer und offener für Innovation sei. In der EU fehlt es an strategischem Handeln, erfolgreiche Startups wie OpenClaw in der EU zu halten.
Immobilienpreise sind nach zwei Jahren Rückgang 2025 wieder gestiegen
+++ Immobilienpreise sind nach zwei Jahren Rückgang 2025 wieder gestiegen: Aktualisierte Inflations-Tabelle auf staatsschulden.at. Laut vorläufigen Zahlen sind die Immo-Preise (Hauspreisindex 2025) um knapp 4% gestiegen, davor sind die Preise zwei Jahre in Folge (2023–2024) das erste Mal seit der Erfassung des Index leicht rückläufig, obwohl die Bau- und Energiekosten dramatisch angestiegen sind. Hauptgrund für den Rückgang der Preise war der vorherige starke Anstieg und vor allem die Anhebung der EZB-Leitzinsen, der den kreditfinanzierten Erwerb von Immobilien stark erschwert hat.
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News
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[Budgetkrise] Neos-Klubchef: "Ein bisschen Kettensäge bei Förderungen wäre auch nicht schlecht"
2026-04-25 Die Presse
[Energiekrise] [Iran-Krieg] [Ukraine-Krieg] Energie-Experte: "Werden der Reihe nach Flugabsagen sehen"
2026-04-23 selektiv.at
[Budgetkrise] Neos machen Zustimmung zum Doppelbudget abhängig von Senkung der Lohnnebenkosten
2026-04-23 Der Standard
[Paketsteuer] Keine Plastiksteuer, dafür zwei Euro pro Paket: Wie Österreich Budgetlöcher stopfen will
2026-04-22 Der Standard
[Ukraine-Hilfen] EU-Staaten geben 90-Milliarden-Euro-Paket für Ukraine frei
2026-04-22 Die Presse
[Subventionen] Drohendes Aus für Zara: Babler und Holzleitner wollen Förderung aus ihren Budgets stemmen
2026-04-22 Die Presse
[Plastiksteuer] Plastikabgabe als Gegenfinanzierung zur Mehrwertsteuer-Senkung kommt doch nicht
2026-04-22 Die Presse
[Gewinnabschöpfung] "Was macht der Finanzminister bei Untergewinnen?"
2026-04-20 selektiv.at
[Budgetkrise] Auf der Suche nach den Milliarden
2026-04-19 Der Standard
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Schuldenstände der letzten Jahre
ESVG 2010
| Jahr | Staatsschulden 4. Quartal | % BIP |
| 2025 | EUR | 418.078.000.000 | 81,5% |
| 2024 | EUR | 395.051.000.000 | 80,0% |
| 2023 | EUR | 371.621.000.000 | 77,8% |
| 2022 | EUR | 351.144.000.000 | 78,1% |
| 2021 | EUR | 334.731.000.000 | 82,4% |
| 2020 | EUR | 316.360.000.000 | 83,2% |
| 2019 | EUR | 280.975.000.000 | 71,0% |
| 2018 | EUR | 285.840.000.000 | 74,6% |
| 2017 | EUR | 290.373.000.000 | 79,1% |
| 2016 | EUR | 296.693.000.000 | 83,4% |
| 2015 | EUR | 292.874.000.000 | 85,6% |
| 2014 | EUR | 281.289.000.000 | 85,2% |
| 2013 | EUR | 264.761.000.000 | 82,4% |
| 2012 | EUR | 262.565.000.000 | 82,9% |
| 2011 | EUR | 256.876.000.000 | 83,4% |
| 2010 | EUR | 245.985.000.000 | 83,7% |
| 2009 | EUR | 231.173.000.000 | 80,8% |
| 2008 | EUR | 202.915.000.000 | 69,5% |
| 2007 | EUR | 185.730.000.000 | 65,8% |
| 2006 | EUR | 181.304.000.000 | 68,2% |
| 2005 | EUR | 175.204.000.000 | 69,4% |
| 2004 | EUR | 158.546.000.000 | 65,9% |
| 2003 | EUR | 153.107.000.000 | 66,4% |
| 2002 | EUR | 151.800.000.000 | 67,4% |
| 2001 | EUR | 147.503.000.000 | 67,2% |
| 2000 | EUR | 141.543.000.000 | 66,6% |
| 1995 | EUR | 120.650.000.000 | 68,6% |
| 1990 | EUR | 76.518.000.000 | 56,2% |
| 1980 | EUR | 27.002.000.000 | 35,3% |
| 1970** | EUR | 3.421.000.000 | 12,5% |
** Finanzschuld des Bundes 1970
Hinweis: Nachträgliche Änderung der Zahlen aufgrund von Korrekturen oder methodischer Neuberechnung der Staatsschulden und des BIP möglich. Es handelt sich hierbei um eine Momentaufnahme der offiziell veröffentlichten Daten. Zum Vergleich nach ESVG 1995.
Quelle
Österreichische Nationalbank
* Prognose der minimalen Gesamtverschuldung (Bund, Länder, Gemeinden, Versicherungsträger) basierend auf den gemäß Maastricht gemeldeten Kennzahlen. Ausgelagerte Schulden (ÖBB, ASFINAG, BIG, HETA/KA Finanz etc.) aber exklusive Haftungen (Landeshaftungen, Rettungsschirme, ESM etc.) sollten laut ESVG 2010 großteils berücksichtigt sein. Stand: März 2026
Impressum
Medieninhaber: DI Viktor Krammer 1070 Wien
Grundlegende Richtung: Information über die Budgetpolitik der Republik Österreich