Staatsschulden Österreich
.569
EUR
.337
Tausend
.038
Millionen
422
Milliarden

Die Verschuldung der Republik Österreich beträgt per 13.03.2026 19:27 insgesamt* EUR 422.038.337.570

Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung je Staatsbürger von EUR 57.020

bzw. aufgeteilt auf alle Erwerbstätigen, je Erwerbstätigen EUR 95.077

Dieser Kredit kostet den Staat jährlich Zinsen von EUR 8.668.360.231

bzw. je Bürger (je Erwerbstätigen) jährlich EUR 1.171 (1.953)

Staatsschulden Ticker

+++ Staatsquote 2025 auf 55,3% gestiegen: Die Abgabenquote (Steuern und Abgaben) betrug letztes Jahr 44,3%. Neue Statistik zur Staats- und Abgabenquote auf staatsschulden.at. Die Staatsquote gibt das Verhältnis aller Staatsausgaben zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) an und umfasst auch Sozial-, Krankenversicherungs- und Pensionsausgaben. Intuitiv misst die Staatsquote daher, wie viel Geld einer Volkswirtschaft durch den Staat fließt und gibt damit auch einen Grad der Umverteilung an. Eine hohe Staatsquote bedeutet, dass der Staat nicht nur unbedingt viel ausgibt, sondern auch umverteilt. Steigende Staatsschulden erhöhen ebenfalls die Staatsquote, während dieser Effekt in die Abgabenquote nicht einfließt. Der Staat kann durch Verschuldung mehr ausgeben als einnehmen. Staats- und Abgabenquote im Auge behalten.

+++ Angepasster Warenkorb für die Inflationsberechnung VPI 2026 [PDF]: Die Gewichtungen des Warenkorbs für die Inflationsberechnung (Verbraucherpreisindex) werden alle fünf Jahre von der Statistik Austria angepasst, um dem veränderten Konsumverhalten Rechnung zu tragen.

Wenn ein Produkt oder eine Dienstleistung zum Beispiel erheblich teurer wird und in Folge weniger konsumiert wird, fließt diese Teuerung dann geringer in die Inflationsberechnung ein.

Die Unterschiede zu 2021 fallen in der Praxis aber nicht so stark ins Gewicht, wie man das vermuten würde. Verglichen mit 2021 wurde das Gewicht für Wohnen und Energie um 2,2% von 18,7% auf 20,9% erhöht, Lebensmittel um 0,5% auf 11,8%, während das Gewicht für die Gastronomie um circa 1% auf 11,4% sank. Die drittgrößte Gewichtsänderung betrifft Information und Kommunikation, dessen Anteil ebenfalls um circa 1% reduziert wurde.

Die individuelle, gefühlte Inflation kann sich von der VPI-Kennzahl jedoch deutlich unterscheiden, je nachdem, wie stark man von den einzelnen Bereichen persönlich betroffen ist. Inflation und Staatsschulden im Auge behalten.

+++ Warum die EU im Bereich Künstliche Intelligenz zurückfällt und KI-Startups die EU verlassen: Der österreichische Software-Entwickler und Gründer von OpenClaw, Peter Steinberger, nimmt nach seinem ZIB2-Interview auf X Stellung, warum er bzw. so viele europäische KI und IT-Startups in die USA gehen. Überregulierung und das Mindset sind das Problem. In der EU sehe man eher die Probleme und Risiken von neuen Entwicklungen, während man in den USA enthusiastischer und offener für Innovation sei. In der EU fehlt es an strategischem Handeln, erfolgreiche Startups wie OpenClaw in der EU zu halten.

+++ Immobilienpreise sind nach zwei Jahren Rückgang 2025 wieder gestiegen: Aktualisierte Inflations-Tabelle auf staatsschulden.at. Laut vorläufigen Zahlen sind die Immo-Preise (Hauspreisindex 2025) um knapp 4% gestiegen, davor sind die Preise zwei Jahre in Folge (2023–2024) das erste Mal seit der Erfassung des Index leicht rückläufig, obwohl die Bau- und Energiekosten dramatisch angestiegen sind. Hauptgrund für den Rückgang der Preise war der vorherige starke Anstieg und vor allem die Anhebung der EZB-Leitzinsen, der den kreditfinanzierten Erwerb von Immobilien stark erschwert hat.

+++ Budgetdefizit 2025 auf Bundesebene besser als erwartet: Eine gute Nachricht gibt es aus dem Finanzministerium. Der Bund hat letztes Jahr 3,7 Milliarden weniger Schulden gemacht als prognostiziert, das Bundesdefizit liege laut vorläufigen Zahlen aber immer noch mit 14,4 Milliarden im Minus. Zu verdanken sei dies unter anderem einem geringeren Anstieg bei den Pensionen, geringerer Auszahlung von Fördermittel, niedrigeren Zinsen auf Staatsschulden als veranschlagt und Mehreinnahmen aus Steuern und Abgaben. Die Daten zur gesamtstaatlichen Verschuldung inkl. Länder und Gemeinden wird aber erst Ende März zur Verfügung stehen. Staatsschulden und Länderfinanzen im Auge behalten.

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[Energiekrise] [Inflation] Folgen von Iran-Krieg für Österreich: "Spüren Preise und latentes Inflationsrisiko"
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[Gesundheitskasse] Österreichische Gesundheitskasse kürzt bei weiteren Leistungen und erhöht Selbstbehalte
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[BIP] Österreichs Wirtschaftsleistung stieg im Vorjahr um 0,6 Prozent
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[Energiekrise] [Naher Osten] Anstieg der Europäischen Gas- und Ölpreise erwartet
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Schuldenstände der letzten Jahre

ESVG 2010
JahrStaatsschulden 4. Quartal% BIP
2025EUR417.688.000.00081,6%
2024EUR394.792.000.00079,9%
2023EUR371.540.000.00077,8%
2022EUR351.150.000.00078,1%
2021EUR334.731.000.00082,4%
2020EUR316.360.000.00083,2%
2019EUR280.975.000.00071,0%
2018EUR285.840.000.00074,6%
2017EUR290.373.000.00079,1%
2016EUR296.693.000.00083,4%
2015EUR292.874.000.00085,6%
2014EUR281.289.000.00085,2%
2013EUR264.761.000.00082,4%
2012EUR262.565.000.00082,9%
2011EUR256.876.000.00083,4%
2010EUR245.985.000.00083,7%
2009EUR231.173.000.00080,8%
2008EUR202.915.000.00069,5%
2007EUR185.730.000.00065,8%
2006EUR181.304.000.00068,2%
2005EUR175.204.000.00069,4%
2004EUR158.546.000.00065,9%
2003EUR153.107.000.00066,4%
2002EUR151.800.000.00067,4%
2001EUR147.503.000.00067,2%
2000EUR141.543.000.00066,6%
1995EUR120.650.000.00068,6%
1990EUR76.518.000.00056,2%
1980EUR27.002.000.00035,3%
1970**EUR3.421.000.00012,5%
** Finanzschuld des Bundes 1970

Hinweis: Nachträgliche Änderung der Zahlen aufgrund von Korrekturen oder methodischer Neuberechnung der Staatsschulden und des BIP möglich. Es handelt sich hierbei um eine Momentaufnahme der offiziell veröffentlichten Daten. Zum Vergleich nach ESVG 1995.

Quelle

Österreichische Nationalbank
* Prognose der minimalen Gesamtverschuldung (Bund, Länder, Gemeinden, Versicherungsträger) basierend auf den gemäß Maastricht gemeldeten Kennzahlen. Ausgelagerte Schulden (ÖBB, ASFINAG, BIG, HETA/KA Finanz etc.) aber exklusive Haftungen (Landeshaftungen, Rettungsschirme, ESM etc.) sollten laut ESVG 2010 großteils berücksichtigt sein. Stand: Dezember 2025

Impressum

Medieninhaber: DI Viktor Krammer 1070 Wien
Grundlegende Richtung: Information über die Budgetpolitik der Republik Österreich

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