Staatsschulden Österreich
.842
EUR
.386
Tausend
.651
Millionen
367
Milliarden

Die Verschuldung der Republik Österreich beträgt per 24.02.2024 10:15 insgesamt* EUR 367.651.386.843

Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung je Staatsbürger von EUR 49.672

bzw. aufgeteilt auf alle Erwerbstätigen, je Erwerbstätigen EUR 82.825

Dieser Kredit kostet den Staat jährlich Zinsen von EUR 5.896.726.557

bzw. je Bürger (je Erwerbstätigen) jährlich EUR 797 (1.328)

Staatsschulden Ticker

+++ Auszeichnung für Finanzminister Magnus Brunner: Wir gratulieren Magnus Brunner zum Preis der "Europäischen Steuerzahler" (Taxpayers Association of Europe). Grund für den Preis ist unter anderem die Abschaffung der Kalten Progression (2/3 direkt, 1/3 für soziale Umverteilung), die Magnus Brunner (ÖVP) trotz erheblicher Widerstände umsetzen konnte, was für Österreich eine kleine Sensation ist und vor allem in Zeiten hoher Inflation noch wichtiger denn je ist.

+++ EU verbietet Barzahlungen über 10.000 Euro und plant strengere Überwachung von Kryptowährungen: Massenmedien versuchen Kryptowährungen und jetzt auch Bargeldzahlungen zunehmend als kriminell darzustellen, aber in Wirklichkeit ist es ein letztes Stück Freiheit vor der Totalüberwachung, das den Bürgern im Zuge der Digitalisierung geblieben ist. Man kann sehr wohl Bargeld oder Kryptowährungen legal verwenden, ohne Steuern zu hinterziehen oder ein Terrorist zu sein. Zum Beispiel für einen privaten Autokauf. Konten können überwacht und jederzeit eingefroren werden, in manchen Ländern auch ohne richterlichen Beschluss zum Beispiel wegen der Teilnahme bei einer Demo (LKW-Fahrer/Trucker-Proteste in Kanada). Natürlich können auch Kriminelle Bargeld nutzen, aber das ist unserer Meinung nach kein ausreichender Grund, um die Freiheit Aller einzuschränken. Bei kriminellen Geschäften gibt es kein Bargeldlimit.

Alternative zu einem Bargeld-Verbot wäre Bargeldzahlungen ab einer bestimmten Höhe im Sinne der Anti-Geldwäsche-Richtlinien zu kontrollieren, aber nicht generell zu verbieten.

+++ "Heizungsgesetz in Deutschland eines der dümmsten Gesetze aller Zeiten" [Video]: Wie soll man Häuser in der Zukunft umweltfreundlich und ökonomisch heizen? Dieser Frage geht Prof. Rieck in seinem neuen Video nach und zeigt auch offen seinen Unmut über das Gebäudeenergiegesetz in Deutschland.

In Österreich wurde das Erneuerbare-Wärme-Gesetz entschärft. Ab 2024 keine Gasheizungen mehr im Neubau, Gas in bestehenden Häusern aber weiterhin möglich.

Laut Prof. Rieck kann es durchaus Sinn machen (auch in neuen Häusern), neben Photovoltaik, Wärmepumpen oder Infrarot auch zusätzlich Gas "als Backup" einzusetzen, um die kältesten Wintertage bzw. Dunkelflauten zu überbrücken, bis das Stromnetz und die Speichertechnologien ausreichend ausgebaut werden.

+++ "Erst ab 10 Euro"-Mindestumsatz bei Kartenzahlungen vertragswidrig: Laut zackzack-Recherche ist ein Mindestumsatz, zum Beispiel ab 10 Euro, bei Bankomat- und Kreditkartenzahlungen nicht zulässig. Für einen willkürlichen Mindestbetrag gibt es mit den großen Zahlungsdienstleistern keine vertragliche Grundlage. Auch ein vom Händler willkürlich festgelegter Höchstbetrag wäre ebenfalls unzulässig.

+++ Zinsen auf Staatsschulden steigen nach mehr als 10 Jahren wieder: Droht bald die nächste Staatsschuldenkrise? Aufgrund der umstrittenen Nullzinspolitik der EZB sind die Zinsen auf Staatsschulden die letzten 10 Jahre stark zurückgegangen, aber dieser Trend kehrt sich heuer um.

2022 zahlte die Republik ungefähr 4 Milliarden Euro Zinsen auf Staatsschulden, in den kommenden 3 Jahren könnte sich die Zinslast laut Schätzung des Fiskalrats auf 9 Milliarden erhöhen.

Steigende Zinsen bedeuten einen geringeren Spielraum beim Budget und hoch verschuldete Eurostaaten könnten bei anhaltend hohen Zinsen in eine neue Staatsschuldenkrise schlittern.

Zinsen auf Staatsschulden haben allerdings nur einen geringen Effekt auf die Budgetdisziplin von Pleitestaaten, da die EZB über den Zinssatz hinaus aktiv in Anleihenmärkte eingreift, um hoch verschuldete Eurostaaten auf Kosten der anderen Staaten zu retten.

» Coronavirus-Referenzen

» Ältere Ticker-Updates

News

[Energiekrise] Staatsnahe Firmen liefern Österreich so viel Geld wie nie
2024-02-16 Die Presse

[EU] [Schuldenunion] Die EZB steckt in der Schuldenfalle – und wir alle mit ihr
2024-02-14 Die Presse

[EU] [Schuldenunion] Einigung auf neue EU-Schuldenregeln: Lockerungen statt strikter Sparpolitik
2024-02-12 Der Standard

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[Bessere Verwaltung] Die sieben Übel der Verwaltung
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[EU] [Schuldenunion] Regierungen und EU-Parlament einigen sich auf neue Schuldenregeln
2024-02-10 Der Standard

[EU] Neue EU-Regel: Banküberweisungen dürfen nur noch 10 Sekunden dauern
2024-02-08 futurezone.at

[Bargeld] Nutzung von Bargeld steigt in Österreich und Deutschland wieder an
2024-02-07 Der Standard

[Klima-Subventionen] [Greenwashing] Zu kühl, um wahr zu sein
2023-08-02 dossier.at

[Wahlkampf] [Gegenfinanzierung] Budgetloch? Welches Budgetloch?
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Schuldenstände der letzten Jahre

ESVG 2010
JahrStaatsschulden 4. Quartal% BIP
2023EUR366.193.000.00076,4%
2022EUR350.698.000.00078,4%
2021EUR334.284.000.00082,5%
2020EUR315.981.000.00083,0%
2019EUR280.540.000.00070,6%
2018EUR285.422.000.00074,1%
2017EUR289.951.000.00078,5%
2016EUR296.244.000.00082,8%
2015EUR292.265.000.00084,9%
2014EUR280.001.000.00084,0%
2013EUR263.229.000.00081,3%
2012EUR261.041.000.00081,9%
2011EUR255.684.000.00082,4%
2010EUR244.697.000.00082,7%
2009EUR230.015.000.00079,9%
2008EUR201.810.000.00068,7%
2007EUR184.675.000.00065,0%
2006EUR180.270.000.00067,3%
2005EUR174.403.000.00068,6%
2004EUR157.985.000.00065,2%
2003EUR152.688.000.00065,9%
2002EUR151.296.000.00066,7%
2001EUR147.154.000.00066,7%
2000EUR141.246.000.00066,1%
1995EUR120.660.000.00068,3%
1990EUR76.518.000.00056,2%
1980EUR27.002.000.00035,3%
1970**EUR3.421.000.00012,5%
** Finanzschuld des Bundes 1970

Hinweis: Nachträgliche Änderung der Zahlen aufgrund von Korrekturen oder methodischer Neuberechnung der Staatsschulden und des BIP möglich. Es handelt sich hierbei um eine Momentaufnahme der offiziell veröffentlichten Daten. Zum Vergleich nach ESVG 1995.

Quelle

Österreichische Nationalbank
* Prognose der minimalen Gesamtverschuldung (Bund, Länder, Gemeinden, Versicherungsträger) basierend auf den gemäß Maastricht gemeldeten Kennzahlen. Ausgelagerte Schulden (ÖBB, ASFINAG, BIG, HETA/KA Finanz etc.) aber exklusive Haftungen (Landeshaftungen, Rettungsschirme, ESM etc.) sollten laut ESVG 2010 großteils berücksichtigt sein. Stand: September 2023

Impressum

Medieninhaber: DI Viktor Krammer 1070 Wien
Grundlegende Richtung: Information über die Budgetpolitik der Republik Österreich

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