Staatsschulden Österreich
.376
EUR
.609
Tausend
.645
Millionen
294
Milliarden

Die Verschuldung der Republik Österreich beträgt per 22.09.2020 22:10 insgesamt* EUR 294.645.609.377

Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung je Staatsbürger von EUR 39.706

bzw. aufgeteilt auf alle Erwerbstätigen, je Erwerbstätigen EUR 67.808

Dieser Kredit kostet den Staat jährlich Zinsen von EUR 5.254.006.433

bzw. je Bürger (je Erwerbstätigen) jährlich EUR 708 (1.209)

CORONAVIRUS-SHUTDOWN

+++ Irreführende Überschrift "Anleger zahlen, um Österreich Geld borgen zu dürfen" (Die Presse): Tatsächlich machen Anleger auch mit Staatsanleihen, die negativ verzinst werden, Profite. Sonst würden sie diese nicht kaufen. Wie? Indem sie auf steigende oder fallende Anleihenkurse spekulieren und negativ verzinste Anleihen zu höheren Kursen der EZB verkaufen. QE macht das möglich, was eigentlich völlig absurd ist: Negative Zinsen auf Kredite und Sparguthaben.

+++ Bahn frei für Hyperinflation? [Video] Der Investment Punk analysiert, was die Aufhebung des 2%-Inflationsziels durch die US-Zentralbank Fed bedeutet.

+++ Was sind Zombie-Unternehmen? [Video] Christian Rieck erklärt in einem neuen Video die Theorie der Zombie-Unternehmen. Zombie-Unternehmen sind überschuldete Unternehmen, die nur aufgrund der Null-Zins-Politik der EZB auf Kosten der Allgemeinheit künstlich am Leben gehalten werden und zu einer suboptimalen Ressourcen-Allokation der Wirtschaft beitragen.

+++ Geld drucken, koste es, was es wolle? So sieht der Anfang vom Ende einer Fiat-Währung aus: Die türkische Lira hat gegenüber dem Euro seit Ausbruch der Corona-Krise ein Viertel ihres Werts verloren.

+++ Inflation im Juli: Erste Teuerungswelle in der Corona-Krise zeichnet sich ab. Verbraucherpreisindex steigt auf 1,7%, der tägliche Einkauf um 3,9% und Mieten sogar um 4,1%. Nicht die Spekulation ist alleine für den Anstieg der Immobilienpreise verantwortlich, sondern vor allem der Anstieg der Staatsschulden und damit das ungedeckte Inflationieren der Geldmenge — koste es, was es wolle — was in Folge zu einem Anstieg der Assetpreise führt.

+++ Coronavirus-Referenzen

[1] Complexity Science Hub Vienna: Intensivbetten-Kapazität reicht noch 14 Tage (12.03.2020)
[2] Complexity Science Hub Vienna: Kapazitäten bei Spitalsbetten
[3] Addendum: Österreich hat 2500 Intensivbetten, davon sind 80% belegt!
[4] Tomas Pueya: Coronavirus: Warum du jetzt handeln musst!
[5] Tomas Pueya: Coronavirus: Der Hammer und der Tanz [Deutsche Fassung]
[6] Washington Post: Outbreak-Computersimulation und wie man die Kurve abflachen kann
[7] Johns Hopkins: Coronavirus COVID-19 Tracker
[8] Wikipedia: COVID-19 Fallzahlen, Ausbreitung und Todesrate in Österreich
[9] Studie zu Hydroxychloroquine und Azithromycin als mögliches Medikament gegen COVID-19
[10] Roland Alton: Corona: Ohne Stichproben tappen wir im Dunkeln
[11] Dr. Gunter Frank: Wenn der Elefant aus Angst vor der Katze die Klippe hinunterspringt
[12] Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin: COVID-19: Wo ist die Evidenz?
[13] Gesundheitsministerium: Amtliches Dashboard COVID19
[14] 3Blue1Brown: Simulating an epidemic (Video)
[15] maiLab: Corona geht gerade erst los (Video)
[16] SORA: Erste repräsentative Stichprobe [Dunkelziffer vielleicht 3x größer, Ergebnis aber nicht belastbar]
[17] Dr. Ioannidis: Antikörper-Studie Santa Clara, Kalifornien (Video)
[18] Financial Times: Coronavirus-Statistiken (Übersterblichkeit)
[19] CSH: Corona-Ampel Österreich
[20] ECDC: Offizielle COVID-19-Zahlen der Europäischen Union und UK
[21] Offizielle Corona-Ampel der Bundesregierung

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News

[Subventionen] Vor dem Corona-Verteilungskampf
2020-09-21 Addendum

Schwere Geldwäschevorwürfe gegen internationale Banken
2020-09-20 Der Standard

[Staatsbeteiligung] Stadt Wien will mit Corona-Fonds bei 80 Unternehmen einsteigen
2020-09-19 Der Standard

Staatsschulden: Die Rechnung kommt sicher
2020-09-18 Die Presse

[Staatsbeteiligung] Stadt Wien kauft erste Firmenbeteiligungen wegen Corona-Krise
2020-09-17 Der Standard

[Inflation] Inflation verringerte sich im August auf 1,4 Prozent
2020-09-17 Der Standard

[Regierungsinserate] https://www.diepresse.com/5867666/kanzleramt-gab-im-zweiten-quartal-2020-knapp-sieben-millionen-euro-fur-werbung-aus
2020-09-15 Die Presse

ÖBB rechnen heuer mit 800 Millionen Euro Umsatzausfall
2020-09-15 Die Presse

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[Commerzialbank] Causa Commerzialbank: ÖVP fordert Rücktritt von Mattersburgs Stadtchefin
2020-09-14 Der Standard

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Schuldenstände der letzten Jahre

ESVG 2010
JahrStaatsschulden 4. Quartal% BIP
2019EUR280.426.000.00070,4%
2018EUR285.267.000.00074,0%
2017EUR289.879.000.00078,3%
2016EUR296.256.000.00082,9%
2015EUR292.265.000.00084,9%
2014EUR280.001.000.00084,0%
2013EUR263.229.000.00081,3%
2012EUR261.041.000.00081,9%
2011EUR255.684.000.00082,4%
2010EUR244.697.000.00082,7%
2009EUR230.015.000.00079,9%
2008EUR201.810.000.00068,7%
2007EUR184.675.000.00065,0%
2006EUR180.270.000.00067,3%
2005EUR174.403.000.00068,6%
2004EUR157.985.000.00065,2%
2003EUR152.688.000.00065,9%
2002EUR151.296.000.00066,7%
2001EUR147.154.000.00066,7%
2000EUR141.246.000.00066,1%
1995EUR120.660.000.00068,3%
1990EUR76.518.000.00056,2%
1980EUR27.002.000.00035,3%
1970**EUR3.421.000.00012,5%
** Finanzschuld des Bundes 1970

Hinweis: Nachträgliche Änderung der Zahlen aufgrund von Korrekturen oder methodischer Neuberechnung der Staatsschulden und des BIP möglich. Es handelt sich hierbei um eine Momentaufnahme der offiziell veröffentlichten Daten. Zum Vergleich nach ESVG 1995.

Quelle

Österreichische Nationalbank
* Prognose der minimalen Gesamtverschuldung (Bund, Länder, Gemeinden, Versicherungsträger) basierend auf den gemäß Maastricht gemeldeten Kennzahlen. Ausgelagerte Schulden (ÖBB, ASFINAG, BIG, HETA/KA Finanz etc.) aber exklusive Haftungen (Landeshaftungen, Rettungsschirme, ESM etc.) sollten laut ESVG 2010 großteils berücksichtigt sein. Stand: März 2020

Impressum

Medieninhaber: DI Viktor Krammer 1070 Wien
Grundlegende Richtung: Information über die Budgetpolitik der Republik Österreich

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