Staatsschulden Österreich
.053
EUR
.857
Tausend
.901
Millionen
373
Milliarden

Die Verschuldung der Republik Österreich beträgt per 16.04.2024 2:57 insgesamt* EUR 373.901.857.053

Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung je Staatsbürger von EUR 50.516

bzw. aufgeteilt auf alle Erwerbstätigen, je Erwerbstätigen EUR 84.233

Dieser Kredit kostet den Staat jährlich Zinsen von EUR 5.988.732.321

bzw. je Bürger (je Erwerbstätigen) jährlich EUR 809 (1.349)

Staatsschulden Ticker

+++ Produktivitätskrise in der EU: Die USA und China ziehen der EU (und Österreich) wirtschaftlich davon: Lieferkettengesetz, AI Act, DSGVO, DSA, MiCA, ESG-Ratings. Die EU ist Weltmeister im Regulieren, verliert aber wirtschaftlich immer mehr den Anschluss zu den USA und China. Produktivitätskrise in der EU.

Während der Wohlstand in den USA in den letzten 10 Jahren trotz Krisen zugelegt hat, stagniert dieser in der EU eher.

Was könnten mögliche Gründe abseits der Kriegswirtschaft sein? Energiekrise, hohe Arbeits- und Energiekosten, Überregulierung, Bürokratie, Fehlen von Risikokapital, demographischer Wandel, geringere Bereitschaft zum Unternehmertum?

Was müsste die EU unternehmen, um europäische Unternehmen wettbewerbsfähiger zu machen?

+++ Staatsschulden USA: Pro-Kopf-Schulden in den USA haben die psychologische Marke von 100.000 Dollar pro Einwohner überschritten (123% des BIP).

In Österreich sind es in etwa die Hälfte pro Staatsbürger (50 Tausend Euro). Pro Einwohner sind es 41 Tausend Euro bzw. 44 Tausend Dollar pro Kopf (76% des BIP).

Die USA genießen im Moment noch den Leitwährungsvorteil des Dollars, d.h. sie können Schulden gegen Waren und Dienstleistungen einfacher exportieren, da viele Länder US-Dollar halten. Dieser Vorteil könnte aber in Zukunft geringer werden, sollten sich China und weitere BRICS-Länder wegen politischen Risiken, Sanktionen und den hohen Schulden vom US-Dollar abwenden.

+++ Auszeichnung für Finanzminister Magnus Brunner: Wir gratulieren Magnus Brunner zum Preis der "Europäischen Steuerzahler" (Taxpayers Association of Europe). Grund für den Preis ist unter anderem die Abschaffung der Kalten Progression (2/3 direkt, 1/3 für soziale Umverteilung), die Magnus Brunner (ÖVP) trotz erheblicher Widerstände umsetzen konnte, was für Österreich eine kleine Sensation ist und vor allem in Zeiten hoher Inflation noch wichtiger denn je ist.

+++ EU verbietet Barzahlungen über 10.000 Euro und plant strengere Überwachung von Kryptowährungen: Massenmedien versuchen Kryptowährungen und jetzt auch Bargeldzahlungen zunehmend als kriminell darzustellen, aber in Wirklichkeit ist es ein letztes Stück Freiheit vor der Totalüberwachung, das den Bürgern im Zuge der Digitalisierung geblieben ist. Man kann sehr wohl Bargeld oder Kryptowährungen legal verwenden, ohne Steuern zu hinterziehen oder ein Terrorist zu sein. Zum Beispiel für einen privaten Autokauf. Konten können überwacht und jederzeit eingefroren werden, in manchen Ländern auch ohne richterlichen Beschluss zum Beispiel wegen der Teilnahme bei einer Demo (LKW-Fahrer/Trucker-Proteste in Kanada). Natürlich können auch Kriminelle Bargeld nutzen, aber das ist unserer Meinung nach kein ausreichender Grund, um die Freiheit Aller einzuschränken. Bei kriminellen Geschäften gibt es kein Bargeldlimit.

Alternative zu einem Bargeld-Verbot wäre Bargeldzahlungen ab einer bestimmten Höhe im Sinne der Anti-Geldwäsche-Richtlinien zu kontrollieren, aber nicht generell zu verbieten.

+++ "Heizungsgesetz in Deutschland eines der dümmsten Gesetze aller Zeiten" [Video]: Wie soll man Häuser in der Zukunft umweltfreundlich und ökonomisch heizen? Dieser Frage geht Prof. Rieck in seinem neuen Video nach und zeigt auch offen seinen Unmut über das Gebäudeenergiegesetz in Deutschland.

In Österreich wurde das Erneuerbare-Wärme-Gesetz entschärft. Ab 2024 keine Gasheizungen mehr im Neubau, Gas in bestehenden Häusern aber weiterhin möglich.

Laut Prof. Rieck kann es durchaus Sinn machen (auch in neuen Häusern), neben Photovoltaik, Wärmepumpen oder Infrarot auch zusätzlich Gas "als Backup" einzusetzen, um die kältesten Wintertage bzw. Dunkelflauten zu überbrücken, bis das Stromnetz und die Speichertechnologien ausreichend ausgebaut werden.

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Schuldenstände der letzten Jahre

ESVG 2010
JahrStaatsschulden 4. Quartal% BIP
2023EUR371.143.000.00077,8%
2022EUR350.693.000.00078,4%
2021EUR334.284.000.00082,5%
2020EUR315.939.000.00082,9%
2019EUR280.540.000.00070,6%
2018EUR285.422.000.00074,1%
2017EUR289.951.000.00078,5%
2016EUR296.244.000.00082,8%
2015EUR292.265.000.00084,9%
2014EUR280.001.000.00084,0%
2013EUR263.229.000.00081,3%
2012EUR261.041.000.00081,9%
2011EUR255.684.000.00082,4%
2010EUR244.697.000.00082,7%
2009EUR230.015.000.00079,9%
2008EUR201.810.000.00068,7%
2007EUR184.675.000.00065,0%
2006EUR180.270.000.00067,3%
2005EUR174.403.000.00068,6%
2004EUR157.985.000.00065,2%
2003EUR152.688.000.00065,9%
2002EUR151.296.000.00066,7%
2001EUR147.154.000.00066,7%
2000EUR141.246.000.00066,1%
1995EUR120.660.000.00068,3%
1990EUR76.518.000.00056,2%
1980EUR27.002.000.00035,3%
1970**EUR3.421.000.00012,5%
** Finanzschuld des Bundes 1970

Hinweis: Nachträgliche Änderung der Zahlen aufgrund von Korrekturen oder methodischer Neuberechnung der Staatsschulden und des BIP möglich. Es handelt sich hierbei um eine Momentaufnahme der offiziell veröffentlichten Daten. Zum Vergleich nach ESVG 1995.

Quelle

Österreichische Nationalbank
* Prognose der minimalen Gesamtverschuldung (Bund, Länder, Gemeinden, Versicherungsträger) basierend auf den gemäß Maastricht gemeldeten Kennzahlen. Ausgelagerte Schulden (ÖBB, ASFINAG, BIG, HETA/KA Finanz etc.) aber exklusive Haftungen (Landeshaftungen, Rettungsschirme, ESM etc.) sollten laut ESVG 2010 großteils berücksichtigt sein. Stand: März 2024

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Medieninhaber: DI Viktor Krammer 1070 Wien
Grundlegende Richtung: Information über die Budgetpolitik der Republik Österreich

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